Hamburg

Ende einer Baustelle

Das Zentrum der Jüdischen Gemeinde Hamburg ist an seinen historischen Ort zurückgekehrt. Mit einem Festakt wurden am vergangenen Sonntag die neuen Räume der Gemeindeverwaltung in der Talmud-Tora-Schule im Grindelviertel eingeweiht. Das für drei Millionen Euro sanierte Gebäude beherbergt außerdem einen Hort und ab Herbst die wiedergegründete Joseph-Carlebach-Schule. Das Grindelviertel zwischen Dammtorbahnhof und Isebekkanal war bis in die 30er-Jahre hinein das Zentrum jüdischen Lebens in der Hansestadt.
Rund 280 Ehrengäste waren zu dem Festakt gekommen, danach feierte die Gemeinde vor der Schule mit Nachbarn und Freunden. Aus Anlass der Einweihung vergab die Gemeinde erstmals die Herbert-Weichmann-Medaille, mit der Menschen geehrt werden sollen, die sich um das jüdische Leben in Deutschland verdient gemacht haben. Erste Preisträger waren der Mäzen Hermann-Hinrich Reemtsma und posthum der frühere Präsident des Zentralrats der Juden, Paul Spiegel.

USA

Machanot trotz Corona

In Neuengland öffnet ein Sommercamp mit besonderen Schutzmaßnahmen

 19.05.2020

Corona-Krise

Fortschritte im Dialog der Religionen

Europäische Rabbinerkonferenz: Gemeinsame Herausforderungen lösen neue Dynamik aus

 14.05.2020

Extremismus

Zentralrat der Juden warnt vor Zunahme von Verschwörungstheorien

Proteste gegen Corona-Beschränkungen locken auch Hassprediger an. Viele sehen darin eine Gefahr

 10.05.2020

Israel

Maskenpflicht verhängt

Coronavirus: Gesundheitsministerium verschärft Vorschriften. Jerusalemer Stadtviertel abgeriegelt

 12.04.2020

London

Kandidaten für den Labour-Vorsitz stellen sich vor

Bewerber beantworten Fragen zu Antisemitismus und zur Ausrichtung der Partei

von Daniel Zylbersztajn  14.02.2020

Thüringen

»Definitiv ein Dammbruch«

Zentralratspräsident Schuster zur Ministerpräsidentenwahl: »Diese Einfallstore müssen wir wieder schließen«

 11.02.2020

Diplomatie

Knatsch zwischen Brüssel und Jerusalem

Israel wirft Belgien systematische Kampagne im UN-Sicherheitsrat gegen den jüdischen Staat vor

von Michael Thaidigsmann  07.02.2020

»Markus Lanz«

Atze Schröder bittet um Verzeihung

Komiker entschuldigt sich bei Schoa-Überlebender Eva Szepesi für Nazi-Verbrechen seines Vaters

 07.02.2020

Rubrik

Zitat der Woche

Jüdische Allgemeine vom 26. September 2019

 10.10.2019