WIZO

Eine wichtige Mizwa

»One night for children« lautete das Motto der Hamburger Women’s International Zionist Organisation (WIZO), die zu einem Patenschafts-Gala-Dinner in das Hotel Atlantic eingeladen hatte. »Heute sind wir hier, um bedürftigen Kindern in Israel eine qualifizierte Betreuung in einer WIZO-Tagesstätte zu ermöglichen. Öffnen Sie ihre Herzen und Brieftaschen, damit wir helfen können, den Kindern zu helfen«, sagte Sibylle Stoler, Vorstandsmitglied der Hamburger WIZO den 120 Gästen.
Die Hamburger Kultursenatorin Karin von Welck war gemeinsam mit dem israelischen Botschafter in Deutschland, Shimon Stein, und Rachel Singer, Präsidentin der WIZO, Schirmherrin der Veranstaltung. Von Welck würdigte das »vorbildliche ehrenamtlichen Engagement« der WIZO-Frauen: »Ohne Menschen wie sie kann eine Gesellschaft gar nicht auskommen«, sagte die Senatorin. »Ich hoffe, daß heute viel Geld zusammenkommt.« 16.000 Euro konnte WIZO verbuchen.
Eindringlich fragte Rachel Singer mit Blick auf Hisbollah und den Iran: »Was muß eigentlich noch geschehen, damit die Weltgemeinschaft mit Vehemenz gegen Verbrecherregime reagiert?« Singer berichtete, wie die WIZO in Israel mit Hunderten von Freiwilligen dafür gesorgt habe, die vor den Rakentangriffen flüchtenden Menschen zu betreuen. »Keiner fragte, wie diese zusätzlichen enormen Kosten zu finanzieren wären.«
Später am Abend wurden die jahrzehntelangen WIZO-Mitglieder Channa Birnfeld und Esther Nassimi ausgezeichnet. Sie trügen die WIZO in ihren Herzen und sorgten dafür, daß die Kasse klingelte, sagte Rachel Singer. Auch der verstorbenen Else Davidsohn sel.A., die der WIZO testamentarisch 45.000 Euro vermacht hat, wurde gedacht. Im Familien-Therapie-Zentrum in Herzlija soll bald eine Gedenkplakette für sie angebracht werden. Gabriela Fenyes

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