Spende

5.000 Bäume für ein gutes Klima

Der Vorsitzende der Deutsch‐Israelischen Gesellschaft (DIG), Arbeitsgemeinschaft Berlin und Potsdam, Jochen Feilcke, hat am vergangenen Donnerstag die ersten von insgesamt 5.000 Bäumen eines Wiederaufforstungsprojektes gepflanzt. Feilcke setzte die Pinien als Teil eines Mischwaldes im Norden Galiläas. Gemeinsam mit dem deutschen Botschafter in Israel, Harald Kindermann, enthüllte er in Kiryat Shmona eine Tafel, die an die Spende erinnert.
Im Sommer 2006 hatten Raketen der islamistischen Hisbollah Waldbrände verursacht, bei denen insgesamt 750.000 Bäume im Norden Israels verbrannten. »Wir wollen unseren Beitrag dazu leisten, dass auch diese Wunden des Krieges langsam verheilen«, sagte Feilcke, der mit einer kleinen Delegation nach Israel gereist war. »Uns ist bewusst, wie wichtig die schnelle Aufforstung für das Klima in Israel ist.« Der für das Aufforstungsprojekt zuständige Jüdische Nationalfonds, Keren Kayemeth LeIsrael, KKL, hat heimische Baumarten für den Mischwald ausgewählt.
Als Geschenk zum 60. Geburtstag Is‐
raels habe die DIG 50.000 Euro gesammelt, um Israel 5.000 Bäume zu schenken, be‐
tont Feilcke. Das Besondere daran sei, dass diese Summe durch einzelne Beträge der Mitglieder zusammengekommen sei. Dies sei ein Zeichen praktischer Solidarität. In diesem Sinne sei auch bei der nächsten DIG‐Reise nach Israel vom 20. bis 26. Mai ein Besuch am Ort der Baumpflanzung in Kiryat Shmona geplant. Für die Reise sind noch einige Plätze frei. ja

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