Maurische Mauern

Kaiserslautern – Die Gemeinde mit historischer Mikwe

Jüdische Gemeinde Kaiserslautern

Die Worte des Kaiserslauterer Bürgermeisters Neumeyer anlässlich der Grundsteinlegung der Synagoge im Jahr 1883 sollten sich nicht erfüllen. »An diesem Steine mögen die Feinde zerschellen, und den Freunden sei er eine Stütze!« hatte er laut einem Artikel der »Allgemeinen Zeitung des Judentums« unter dem Beifall der Anwesenden gerufen, bevor man ein Hoch auf König Ludwig II. anstimmte.

52 Jahre nach ihrer Eröffnung wurde die prachtvolle Synagoge, die mit ihrem byzantinisch-maurischem Stil ein beliebtes Ansichtskartenmotiv gewesen war, abgerissen – Kaiserslautern sollte Gau-Hauptstadt werden, die jüdische Gemeinde wurde unter einem Vorwand gezwungen, das im Zentrum gelegene Gebäude an die Stadt zu verkaufen. Der zugewiesene Betsaal im alten Zuchthaus wurde während der Pogromnacht völlig zerstört.

Nach dem Ende der Nazizeit kamen nur wenige Kaiserslauterer Juden zurück nach Kaiserslautern. Am 24. September 1965 konnten sie ihre neue Synagoge feierlich eröffnen.

1995 kam es zu einem Sensationsfund: Bei Bauarbeiten wurde eine Mikwe aus dem 14. Jahrhundert entdeckt.


Jüdische Gemeinde Kaiserslautern
Basteigasse 4
56765 Kaiserslautern

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Tel.: 0631/6 97 20

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Synagoge Basteigasse 4

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Freitag, 1. Dezember
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19:00 Uhr

Samstag, 2. Dezember
Schacharit
10:00 Uhr

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