Trauer

Hadar Cohen beigesetzt

Die 19-jährige Grenzpolizisten wurde in der Jerusalemer Altstadt getötet

Aktualisiert am 05.02.2016, 12:54 – von Sabine BrandesSabine Brandes

Auf facebook teilen Auf twitter teilen Auf google+ teilen per E-Mail schicken

Hunderte Menschen haben an der Beisetzung von Hadar Cohen teilgenommen. Die Grenzpolizistin war am Mittwoch bei einem Terroranschlag am Damaskustor vor der Jerusalemer Altstadt getötet worden. Sie wurde nur 19 Jahre alt.

Die trauernden Eltern wurden von ihrer Familie, Freunden, dem Polizeichef Roni Alscheich und Sicherheitsminister Gilad Erdan begleitet. Hadars Vater Ofer Cohen sprach das Kaddisch für seine Tochter und sagte: »Mein liebstes Kind, ich habe dich mehr geliebt als alles auf der Welt. Wie bloß soll ich mich jetzt von dir verabschieden?«

Ramle Am selben Tag hatte Premierminister Benjamin Netanjahu die bei dem Anschlag schwer verletzte Kollegin der Getöteten, Ravit Mirilaschwili, im Krankenhaus besucht und ihr »für ihren Einsatz und Mut« gedankt, »der viel Schlimmeres verhindert hat«.

Am Tag der Beerdigung der jungen Polizistin griffen zwei israelisch-arabische Mädchen aus einer achten Klasse einen Sicherheitsmann mit Messern an und verletzten ihn leicht durch Stiche in Hand und Bein.

Der Vorfall ereignete sich am zentralen Busbahnhof der israelischen Stadt Ramle. Die 13-Jährigen hatten die Schule geschwänzt und sich stattdessen zu einem Terroranschlag aufgemacht. Sie wurden nach dem Angriff unverletzt festgenommen.

aufgehetzt Familie und Freunde der Mädchen zeigen sich entsetzt über das Geschehen. Die Schulleitung gab an, dass die beiden »sehr gute Schülerinnen« waren, die Schule auf Koexistenz setze und gemeinsamen Unterricht für jüdische und arabische Kindern in Ramle abhalte.

Der Onkel eines der Mädchen, Achmed Abu Amar, erklärte im israelischen Fernsehen: »Dass so etwas in dieser Familie geschieht, ist absolut inakzeptabel. Wir haben gute nachbarschaftliche Beziehungen zu Juden und sind völlig schockiert.« Andere Familienmitglieder vermuten, dass die Teenager durch Gewaltvideos in sozialen Netzwerken zu ihrer Tat aufgehetzt worden sein könnten.

Auf facebook teilen Auf twitter teilen Auf google+ teilen per E-Mail schicken

Fotostrecken

Unser Blog aus Israel

BDS

BDS-Bewegung – zum Dossier

Boycott Divestment Sanctions

Zum Dossier

Wahlen USA

Amerika im Wahlfieber – zum Dossier

8. November 2016

Zum Dossier

Wieso Weshalb Warum

Religiöse Bräuche und Begriffe

mehr…

Sprachgeschichte(n)

Über die Herkunft gängiger Wörter wie Pleite, Knast und Polente

mehr…

Anzeige

Gottesdienste

Gottesdienste in den Jüdischen Gemeinden

Glossar

Glossar

Gemeinden

Juedische Gemeinden

Service

Service

Wetter

Wetter - Sommer
Berlin
14°C
regenschauer
Frankfurt
14°C
regenschauer
Tel Aviv
25°C
heiter
New York
27°C
heiter
Zitat der Woche
»Bestimmte Rabbis haben gefordert, unser Wasser zu vergiften.«
Palästinenserpräsident Mahmud Abbas im Europaparlament. Mittlerweile erklärte Abbas, »vermeintliche Aussagen« eines Rabbiners entbehrten jeglicher Grundlage.