Nach Mord an Rabbi in Zürich 2001

ARCHIV - Die Züricher Stadträtin Monika Stocker legt am 20. Juni 2001 zum Gedenken an den ermordeten Rabbiner Abraham Grünbaum in Zürich, Schweiz, Blumen am Tatort nieder. Der Rabbiner war hier zwei Wochen zuvor auf seinem Weg in die Synagoge auf offener Straße erschossen worden. Die Bundesanwaltschaft sieht bislang keine Anhaltspunkte für eine Verbindung der Neonazi-Terroristen zum Mord an einem Rabbi in der Schweiz im Jahr 2001. »Aktueller Stand ist, dass die Ermittlungen keinen Zusammenhang erkennen lassen«, sagte eine Sprecherin des Generalbundesanwalts in Karlsruhe. Die »Bild am Sonntag« (Ausgabe vom 11.12.2011) hatte unter Berufung auf den Schweizer »Tagesanzeiger« von einer solchen möglichen Verbindung berichtet. Laut »Tagesanzeiger« prüft die Zürcher Kantonspolizei eine mögliche Verbindung zwischen dem Mord an dem Rabbi und der Zwickauer Terrorgruppe Nationalsozialistischer Untergrund (NSU). Foto: Michele Limina/Keystone ++