Gewebeproben von Hingerichteten der NS Zeit sind am Montag 13 05 19 in Berlin in einer interreligi

Gewebeproben von Hingerichteten der NS-Zeit sind am Montag (13.05.19) in Berlin in einer interreligioesen Zeremonie in einem kleinen Sarg auf dem Dorotheenstaedtischen Friedhof bestattet worden. Die mehr als 300 mikroskopischen Praeparate stammten aus dem Nachlass des Leiters des Berliner Anatomischen Instituts waehrend des Nationalsozialismus, Hermann Stieve (1886-1952). Stieve bezog Leichen fuer Forschungszwecke aus dem Strafgefaengnis Ploetzensee, wo auch viele Widerstandskaempfer hingerichtet wurden. Foto v.l.: Pfarrerin Marion Gardei, Beauftragte fuer Erinnerungskultur der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz; Rabbiner Andreas Nachama, Vorsitzender der Allgemeinen Rabbinerkonferenz; Pfarrer Lutz Nehk, Beauftragter fuer Erinnerungskultur und Gedenkstaettenarbeit im Erzbistum Berlin. (Siehe epd-Meldung vom 1 Copyright: epd-bild/RolfxZoellner