Deutschland – Grossbritannien

»Meine Antwort auf Hitler«

Ein 81-Jähriger fährt mit dem Fahrrad von Berlin nach London, um an seine Rettung durch den Kindertransport zu erinnern

19.06.2018

Auf facebook teilen Auf twitter teilen Auf google+ teilen per E-Mail schicken

Der 81-jährige Paul Alexander ist am Sonntag gemeinsam mit seinem Sohn Nadav (34) und Enkel Daniel (15) per Fahrrad vom Berliner Bahnhof Friedrichstraße nach England aufgebrochen. Wie der Berliner »Tagesspiegel« berichtete, wurde Alexander 1939 mit einem der letzten Kindertransporte nach England gebracht. Er war damals erst ein Jahr alt und damit das jüngste Kind, das auf diese Weise vor den Nazis gerettet wurde. Alexander wuchs in Leeds auf, wurde Rechtsanwalt und wanderte 1970 nach Israel aus.

familie Am Freitag wollen Alexander und seine beiden Nachfahren sowie eine Gruppe von rund 40 weiteren Radfahrern in London eintreffen. »Das ist meine Antwort auf Hitler«, sagte Alexander dem Tagesspiegel. »Ich habe überlebt, ich habe eine wundervolle Familie gegründet, ich feiere meine Rettung aus der Hölle, die Deutschland 1939 war.«

Organisiert wurde die Tour vom World Jewish Relief, um an die Kindertransporte vor 80 Jahren zu erinnern. ja

Auf facebook teilen Auf twitter teilen Auf google+ teilen per E-Mail schicken
Jüdische Allgemeine ePaper
Die Wochenzeitung als ePaper
Cover der Jüdische Allgemeinen vom 19.07.2018

Ausgabe Nr. 29
vom 19.07.2018

Zum Angebot

Fotostrecken

70 Jahre Israel

In diesem Jahr feiert Israel seinen 70. Geburtstag. Am 5. Ijar 5708, dem 14. Mai 1948, wurde der jüdische Staat gegründet.

5. Ijar 5708/14. Mai 1948

Zum Dossier

Wieso Weshalb Warum

Religiöse Bräuche und Begriffe

mehr…

Sprachgeschichte(n)

Über die Herkunft gängiger Wörter wie Pleite, Knast und Polente

mehr…

Anzeige

Gottesdienste

Gottesdienste in den Jüdischen Gemeinden

Glossar

Glossar

Gemeinden

Juedische Gemeinden

Service

Service

Wetter

Wetter - Sommer
Berlin
15°C
wolkig
Frankfurt
18°C
wolkig
Tel Aviv
25°C
heiter
New York
22°C
heiter
Zitat der Woche
»Ich habe lange gesagt, wir sind in Düsseldorf auf einer Insel
der Glückseligen. Das ziehe ich jetzt zurück.«
Michael Szentei-Heise, Geschäftsführer der Jüdischen Gemeinde
Düsseldorf, nach dem Angriff auf einen 17-jährigen Kippa-Träger