Erinnerung

Yad Vashem eröffnete Jom Haschoa

Am Abend begann in Israel der Tag des Gedenkens an sechs Millionen ermordete Juden

Aktualisiert am 12.04.2018, 05:57

Auf facebook teilen Auf twitter teilen Auf google+ teilen per E-Mail schicken

Am Mittwochabend ist in der Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem mit einer Staatszeremonie an die Opfer der Schoa gedacht worden. Damit wurde der Jom Haschoa, der israelische Holocaust-Gedenktag, unter dem Motto: »70 Jahre Erinnerung und Aufbau: Holocaust-Überlebende und der Staat Israel« offiziell eröffnet. Am Donnerstagvormittag werden dann im ganzen Land die Sirenen zu einer Schweigeminute aufrufen. Währenddessen kommt auch der Verkehr zum Erliegen.

fackel Israels Staatspräsident Reuven Rivlin und Regierungschef Benjamin Netanjahu sprachen bei der Eröffnungszeremonie. Der Vorsitzende des Rats von Yad Vashem, der ehemalige Oberrabbiner Israels Meir Lau, entzündete die Fackel der Erinnerung.

Schoa-Überlebende, unter ihnen Abba Naor, zündeten sechs weitere Fackeln an. Während des Zweiten Weltkriegs (1939 bis 1945) hatten die deutschen Nationalsozialisten und ihre Helfer sechs Millionen Juden ermordet.

Der aschkenasische Oberrabbiner Israels, David Lau, rezitierte Psalmen, das Kaddisch sprach der derzeitige sefardische Oberrabbiner Israels, Yitzhak Yosef. Über YouTube und Facebook übertrug Yad Vashem die Zeremonie mit Simultanübersetzungen auf Englisch und Französisch. Auch israelische Radio- und TV-Kanäle sowie die Nachrichten-Websites ynet und Walla übertrugen die Eröffnungsveranstaltung zum Jom Haschoa. ag

Das Video der Staatszeremonie:
www.yadvashem.org/yv/en/remembrance/2018/broadcast.asp

Auf facebook teilen Auf twitter teilen Auf google+ teilen per E-Mail schicken
Jüdische Allgemeine ePaper
Die Wochenzeitung als ePaper
Cover der Jüdische Allgemeinen vom 15.11.2018

Ausgabe Nr. 46
vom 15.11.2018

Zum Angebot

Fotostrecken

70 Jahre Israel

In diesem Jahr feiert Israel seinen 70. Geburtstag. Am 5. Ijar 5708, dem 14. Mai 1948, wurde der jüdische Staat gegründet.

5. Ijar 5708/14. Mai 1948

Zum Dossier

Wieso Weshalb Warum

Religiöse Bräuche und Begriffe

mehr…

Sprachgeschichte(n)

Über die Herkunft gängiger Wörter wie Pleite, Knast und Polente

mehr…

Anzeige

Gottesdienste

Gottesdienste in den Jüdischen Gemeinden

Glossar

Glossar

Gemeinden

Juedische Gemeinden

Service

Service

Wetter

Wetter - Herbst
Berlin
8°C
wolkig
Frankfurt
6°C
wolkig
Tel Aviv
20°C
heiter
New York
-1°C
regen
Zitat der Woche
»Mal sind es die Flüchtlinge, dann die
Islamisten, dann die Juden.«
Der Psychologe Klaus Weber in seinem Buch »Resonanzverhältnisse.
Zur Faschisierung Deutschlands« (Hamburg 2018)