A014

In einer der ältesten erhaltenen Synagogen Europas betrachtet eine Frau am Montag (26.10.2009) in Erfurt am Eröffnungstag mit der Lupe einen goldenen jüdischen Hochzeitsring aus dem 14. Jahrhundert. Das um 1100 gebaute und mit Millionenaufwand sanierte Gebäude zeigt Zeugnisse des Alltagslebens der im Mittelalter bedeutenden jüdischen Gemeinde der Thüringer Stadt. Die Synagoge war 1349 nach einem Pogrom aufgegeben worden und geriet über die Jahrhunderte in Vergessenheit. Wertvollstes Exponat des neuen Museums ist ein Gold- und Silberschatz eines jüdischen Kaufmanns, der 1998 bei Ausgrabungen gefunden worden war. Foto: Martin Schutt dpa/lth +++(c) dpa - Report+++ | Verwendung weltweit