Armee
»Olivgrün statt schwarz«
01.03.2012 – von Sabine Brandes
Ultraorthodoxe werden künftig nicht mehr vom Wehrdienst freigestellt
Beit Schemesch wurde zum Symbol. Nachdem in der Kleinstadt zwischen Jerusalem und Tel Aviv die achtjährige Naama Margolis Ende Dezember von einem Ultraorthodoxen wegen angeblich unzüchtigen Auftretens angespuckt wurde, entbrannte eine heftige Diskussion. In den Medien macht seitdem die Auseinandersetzung zwischen säkularen und streng religiösen Israelis um Geschlechtertrennung in Bussen und die Exklusion von Frauen im öffentlichen Raum Schlagzeilen. Wie viel Einfluss darf Religion im jüdischen Staat haben?
Lesen Sie hier eine Chronologie der Ereignisse.

Ultraorthodoxe werden künftig nicht mehr vom Wehrdienst freigestellt

Der jüdische Fundamentalismus übertreibt das religiöse Gesetz nicht, sondern bricht es

Knesset will Nazivergleiche verbieten

Der Streit um den Charakter des Landes spitzt sich zu


Bei den Protesten in Israel wird die Grenze des Zumutbaren überschritten

Sabine Brandes lobt die Israelin Tanja Rosenblit, die sich gegen Diskriminierung von Frauen wehrt

Radikale Siedler greifen jetzt auch die Armee an

Demonstration gegen Geschlechtertrennung und
Gewalt extremistischer Frömmler


Gewalttätige Siedler wüten gegen Armee, Linke
und Moscheen
