Familienerbe
Konstanz – Die Gemeinde mit Potenzial

Im mittelalterlichen Konstanz war die jüdische Gemeinde immer wieder Ziel von Verfolgungen. Erst 1863 wurde eine neue Gemeinde gegründet. Sie wuchs schnell an, 1895 stellte sie mit ihren 528 Mitglieder zweieinhalb Prozent der damaligen Stadtbevölkerung, und so konnte 1882/1883 eine Synagoge errichtet werden.
Während der Reichspogromnacht wurde sie in Brand gesteckt und von der SS schließlich endgültig zerstört. Gegenüber der ehemaligen Synagoge steht heute ein Mahnmal für die 108 ermordeten Konstanzer Juden.
Am Ort der zerstörten Synagoge errichtete Sigmund Nissenbaum, Geschäftsmann und Gründer der heutigen Gemeinde, in den 60er-Jahren ein Wohn- und Bürohaus, das auch einen Gebetsraum enthielt.
1999 wurde dieser Raum zu einer kleinen Synagoge erweitert, im Gebäude befinden sich auch eine Mikwe, das Gemeindebüro und die Dr.-Erich-Bloch-und-Lebenheim-Bibliothek der Israelitischen Kultusgemeinde. Inzwischen hat sie über http://www.bsz-bw.de/eu/blochbib/katalog.html einen eigenen Katalog im Südwstdeutschen Bibliotheksverbund (SWB). Ihr Bestand mit mehr als 3.000 Büchern zu jüdischen Themen kann online unter http://swb2.bsz-bw.de/DB=2.1/ durchforstet werden. Die Ausleihe ist kostenlos.
Israelitische Kultusgemeinde Konstanz
Vorsitzender: Peter Stiefel
Sigismundstr. 19
78462 Konstanz
Kontakt
Tel.: 07531/230 77
info@ikg-konstanz.de
www.ikg-konstanz.blogspot.com
Meistgelesen
Fotostrecken
Unser Blog aus Israel
Tu Bischwat
Jüdischer Staat
Wetter
können wir Wunder vollbringen.«















