Symbolik am Bau
Duisburg – Die Drei-Städte-Gemeinde

Drei Außenstellen hat die Gemeinde, in denen täglich Sprechstunden, eine Bibliothek und Kultur- und Bildungsprogramme angeboten werden.
Neben den Servicepunkten in Mühlheim und Oberhausen wurde auch ein Anlaufpunkt im Duisburger Norden geschaffen, wo vor allem viele ältere Duisburger Juden wohnen, denen man den langen Weg zum Gemeindezentrum nicht zumuten möchte.
Die neue Duisburger Synagoge liegt am Innenhafen, und konnte im Februar 1999 eröffnet werden. Jacques Marx, seit 1973 Vorsitzender der Gemeinde, hatte lange um diesen Neubau gekämpft und konnte ihn verwirklichen, nachdem sich die Zahl der Mitglieder durch die Zuwanderung aus den ehemaligen Sowjetstaaten von knapp 100 auf mehr als 2.000 erhöht hatte.
Das vom israelischen Architekten Zvi Hecker entworfene Gemeindezentrum ist einem aufgeschlagenen Buch nachempfunden, dessen Seiten der im 12. Jahrhundert gegründeten jüdischen Gemeinde, dem Minjan, dem ersten Gebetsraum, der Geschichte der 1875 eingeweihten und 1938 durch die Nazis zerstörten Synagoge sowie dem Neubeginn gewidmet sind.
Neben Sonntagsunterricht und Religionsschule für Kinder und Jugendliche legt man auch viel Wert auf Erwachsenenbildung. Außerdem gibt es eine fachärztliche Sprechstunden und Rechtshilfe. Makkabi bietet unter anderem auch Sport für Senioren an.
Jüdische Gemeinde Duisburg – Mülheim – Oberhausen
Vorsitzender: Henry Hornstein
Springwall 16
47051 Duisburg
Kontakt
Tel.: 0203/298 12 05
info@jgduisburg.de
www.jgduisburg.de
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