Alles für Jung und Alt
Düsseldorf – Eine Gemeinde mit guter Infrastruktur

Nachdem 1904 die Eröffnung der prunkvollen liberalen Synagoge in der Kasernenstraße dazu geführt hatte, dass sich die orthodoxen Gemeindemitglieder abspalteten und an anderen Orten ihre Gottesdienste abhielten, gründete sich die Gemeinde nach dem Ende der Nazizeit als Einheitsgemeinde wieder.
Bereits zu Rosch Haschana 1945 konnte man wieder einen jüdischen Gottesdienst abhalten – im großen Sitzungssaal des Oberlandesgerichts.
1948 bezog die Gemeinde ein Domizil mit Betsaal in der Arnoldstraße, bevor dann am 7. September 1958 die Synagoge in der Zietenstraße eröffnet wurde.
Der helle Rundbau – zusammen mit einem Gemeindezentrum nach Plänen von Hermann Guttmann errichtet – verfügt über 250 Sitzplätze für Männer und 150 Sitzplätze auf der Empore für Frauen.
Die Gemeinde unterhält für ihre heute mehr als 7.000 Mitglieder unter anderem den Altenclub Amos, das Elternheim Nelly-Sachs-Haus sowie das Siegfried-Klein-Jugendzentrum, einen Kindergarten und eine Kindertagesstätte.
Die Kultur-Akademie bietet ein besonderes Bildungsangebot für Kinder und Jugendliche. Die Gemeinde verfügt über eine Religionsschule und die Yitzhak-Rabin-Grundschule. Sportlich Ambitionierte können sich beim Sportverein TuS Maccabi Düsseldorf betätigen.
Von Juli 2003 bis Juni 2011 betreute Julian Chaim Soussan als orthodoxer Rabbiner die Gemeinde. Eine monatlich erscheinende eigene Zeitung informiert zweisprachig (deutsch und russisch) über aktuelle Termine und Veranstaltungen.
Jüdische Gemeinde Düsseldorf
Vorsitzender: Dr. Oded Horowitz
Paul-Spiegel-Platz 1, Eingang Zietenstraße
40476 Düsseldorf
Bürozeiten
montags bis freitags 9 bis 13 Uhr
Kontakt
Tel.: 0211/46 91 20
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