Präsent in der Hauptstadt

Berlin – Die Gemeinde mit den meisten Synagogen

Jüdische Gemeinde zu Berlin

Als die Neue Synagoge am 5. September 1866 nach siebenjähriger Bauzeit feierlich eröffnet wurde, war das im maurischen Stil gehaltene Gebäude nicht nur das prächtigste, sondern auch das größte jüdische Gotteshaus Deutschlands.

Dass es die Pogromnacht 1938 unbeschadet überstehen konnte, hat sie dem beherzten Einschreiten eines einzelnen Mannes zu verdanken, Wilhelm Krützfeld. Heute erinnert eine Gedenktafel an den mutigen Polizisten.

Einige wenige Überlebende des Naziterrors gründeten die Jüdische Gemeinde zu Berlin 1945 im Verwaltungsgebäude der Synagoge neu.

Erst 1988 beschloss die DDR-Regierung, das inzwischen vollkommen baufällige Gotteshaus zu restaurieren. Das heutige Centrum Judaicum ist unter anderem Sitz der jüdischen Volkshochschule, einer Galerie, und in einem kleinen Betraum im 3. Stock findet ein egalitärer Minjan statt.

Die Berliner Einheitsgemeinde bietet ihren mehr als 11.000 Mitgliedern ein umfassendes Angebot. So stehen ihren Betern acht Synagogen zur Verfügung. Eine Kita, drei Schulen, Jugend- und Seniorenzentrum gehören ebenso zum Angebot wie Integrationshilfen für Zuwanderer sowie ein großes Kulturprogramm mit Konzerten, Lesungen, Ausstellungen und Aufführungen.

Das Magazin »Jüdisches Berlin« informiert monatlich auf Deutsch und Russisch über das Gemeindeleben und die Belange des jüdischen Lebens in der Hauptstadt.


Jüdische Gemeinde zu Berlin
Vorsitzender: Gideon Joffe
Oranienburger Strasse 28–30
10117 Berlin

Bürozeiten
Sprechzeiten nach Vereinbarung

Kontakt
Tel.: 030/88 02 82 32/4
vorstand@jg-berlin.org
www.jg-berlin.org

Jüdische Gemeinde zu Berlin
Gottesdienste

Freitag, 24. November

Lichtzünden
15:44 Uhr

Gottesdienst
15:45 Uhr
Joachimstaler Straße 13
Kant. A. Zaloshinsky

Gottesdienst
15:45 Uhr
Münstersche Straße 6
Rabb. Y. Teichtal

Gottesdienst
15:50 Uhr
Sefard. Synagoge, Passauer Straße 4
Rabb. R. Yaacobov,
Kant. A. Daus


Gottesdienst
17:00 Uhr
Adass Jisroel, Tucholskystraße 40

Gottesdienst
17:30 Uhr
Dernburgstraße 36
Rabb. B. Ronis,
Vorb. P. Jacobson

Minjan JWH

Gottesdienst
18:00 Uhr
Oranienburger Straße 29
Rabb. G. Ederberg

Gottesdienst
18:00 Uhr
Pestalozzistraße
Rabb. J. Sievers,
Kant. S. Zkorenblut


Gottesdienst
19:00 Uhr
Fraenkelufer 10–16
Kant. I. Sheffer

Gottesdienst
19:00 Uhr
Rykestraße
Kant. J. Fahlenkamp

Gottesdienst
19:30 Uhr
Herbartstr. /ehem. Hüttenweg
Rabb. And. Nachama,
Kant. E. Hirsch


Samstag, 25. November

Gottesdienst
09:15 Uhr
Joachimstaler Straße 13
Kant. A. Zaloshinsky

Gottesdienst
09:30 Uhr
Adass Jisroel, Tucholskystraße 40

Gottesdienst
09:30 Uhr
Fraenkelufer 10–16
Kant. I. Sheffer,
A. Tzuberi


Gottesdienst
09:30 Uhr
Pestalozzistraße
Rabb. J. Sievers,
Kant. S. Zkorenblut


Gottesdienst
09:30 Uhr
Rykestraße
Rabb. B. Ronis,
Kant. J. Fahlenkamp


Gottesdienst
09:30 Uhr
Sefard. Synagoge, Passauer Straße 4
Rabb. R. Yaacobov,
Kant. A. Daus


Gottesdienst
10:00 Uhr
Herbartstr. /ehem. Hüttenweg
Rabb. And. Nachama,
Kant. E. Hirsch


Gottesdienst
10:00 Uhr
Münstersche Straße 6
Rabb. Y. Teichtal

Gottesdienst
10:00 Uhr
Oranienburger Straße 29
Rabb. G. Ederberg

Schabbatausgang
16:59 Uhr

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»Völkisch-antisemitischer Jammer-Ossi«
Der Kabarettist Uwe Steimle darf so bezeichnet werden. Das entschied in
der vergangenen Woche das Amtsgericht Meißen.