03. Feb. 2012
10:09

Das virtuelle Schtetl

Bild einer polnischen Familie
© sztetl.org.pl

Die jüdische Gemeinschaft auf dem Gebiet des heutigen Polen war einst eine der größten und vitalsten überhaupt. Auf der einen Seite standen die traditionellen und chassidischen Gemeinschaften auf der anderen die liberale Bewegung in den Städten. Es gab auch Städte mit jüdischer Bevölkerungsmehrheit. Dementsprechend vielfältig sind auch die Einrichtungen und Synagogen.

»Virtual Shtetl« oder »Wirtualny Sztetl« www.sztetl.org.pl präsentiert alle (!) Gemeinden und Gruppen, die es bis zur Schoa auf dem Gebiet des heutigen und innerhalb der früheren Grenzen Polens gab. Für Städte, in denen heute noch eine Gemeinde existiert, wurden ebenfalls Informationen aufgenommen. Derzeit sind 2219 Orte erfasst. Die Seite präsentiert Orte, Menschen, Bilder und eine umfangreiche Bibliografie. Verfügbar sind viele Inhalte in polnischer und englischer Sprache, aber auch auf Deutsch, Weißrussisch, Russisch und Hebräisch.

Einziger Kritikpunkt: Viele der Orte waren überhaupt keine »Schtetl«. Die Juden von Danzig lebten zum Beispiel anders als ihre Geschwister in Belz www.sztetl.org.pl/pl/city/belz/.

Wer sich anmeldet, kann auch selbst Inhalte beisteuern und mit anderen Aktiven in Kontakt treten. Eine unglaublich tiefe Quelle für Informationen zum polnischen Judentum.

Archiv

Unser Blog aus Israel

Antisemitismus

Antisemitismus: Judenhass breitet sich aus

Judenhass breitet sich aus

Zum Dossier

Wieso Weshalb Warum

Religiöse Bräuche und Begriffe

mehr…

Rückblende

Die Geschichte der Juden in Deutschland nach der Schoa

mehr…

Sprachgeschichte(n)

Über die Herkunft gängiger Wörter wie Pleite, Knast und Polente

mehr…

Anzeige

Gottesdienste

Gottesdienste in den Jüdischen Gemeinden

Glossar

Glossar

Gemeinden

Juedische Gemeinden

Service

Service

Social Media

Wetter

Wetter - Herbst
Berlin
10°C
regen
Frankfurt
13°C
bedeckt
Tel Aviv
20°C
regenschauer
New York
14°C
heiter
Zitat der Woche
»Gegen Israel und die USA geht man auf die Straße,
gegen den IS-Terror nicht. Alte Tradition.«
Der Kabarettist Dieter Nuhr, dem Hetze gegen den Islam vorgeworfen wird,
beklagt sich über fehlende Unterstützung von Links.