Imbiss

Friedrichshainer Falafel

An der Warschauer Straße gibt es eine Alternative zur Currywurst

08.09.2010 – von Katharina Schmidt-HirschfelderKatharina Schmidt-Hirschfelder


Kundschaft Inzwischen schnippelt Anne aus Chemnitz die Möhren für den Salat in der kleinen Küche vom Mamo. Die Studentin mit den Dreadlocks kommt genau wie ihr Chef schnell ins Gespräch mit den Gästen. Mit dem Möbelpacker aus Jamaika zum Beispiel, der jeden Tag pünktlich um zwei Uhr in Bennys Laden zu Mittag isst. Oder mit dem eleganten syrischen Herrn aus Kreuzberg, der die Mamo-Falafeln als »die besten in ganz Berlin« lobt und jedes Mal eine Extrabox für seine Frau mitnimmt. Auch unter Israelis hat sich das Mamo inzwischen herumgesprochen, wo die Falafeln »wie zu Hause schmecken«. Sogar eine vegane Hardrockband zählt schon zu den Stammkunden, ebenso wie ein paar schicke Businessfrauen aus den umliegenden Büros. Und dann sind da noch die vielen Touristen und Backpacker, die neben dem preiswerten Snack auch das englischsprachige Menü anspricht.

Für alle haben Benny Metzger und sein Mamo-Team ein freundliches Wort. Neulich gaben zwei ältere Damen sogar zwei Euro Trinkgeld. Die Begründung: Sie hätten noch nie jemanden erlebt, »der Essen mit so viel Liebe zubereitet«.



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