Strasse 443

Die Angst der Pendler

Israelische Autofahrer fürchten den Terror

28.01.2010 – von Sabine BrandesSabine Brandes


Terror Die israelische Armee hatte im Jahr 2000 argumentiert, dass besonders das 14 Kilometer lange Stück zwischen der Makkabim-Reut-Kreuzung im Westen und der Ofer-Camp-Kreuzung im Osten besonders gefährlich für Israelis geworden sei. In der Vergangenheit waren dort bei Anschlägen von palästinensischen Terroristen jüdische Zivilisten ums Leben gekommen. Während der zweiten Intifada hatten zudem oft Bewohner der umliegenden Dörfer am Straßenrand demonstriert, Steine auf die Vorbeifahrenden geworfen und sie verletzt. Daraufhin ist die Benutzung der Straße für Palästinenser zunächst limitiert, 2002 schließlich ganz untersagt worden. Vor vier Wochen erst vereitelte die Armee einen Terroranschlag auf der 443.

Modiins Bürgermeister Chaim Bibas ist mit dem Entscheid des Obersten Gerichtshofes ganz und gar nicht einverstanden. »Wie aus einem Elfenbeinturm«, lautet sein Urteil. Es ginge um die Menschen auf der Straße, um das tägliche Leben. Diese Entscheidung aber sei völlig realitätsfremd. »Was hilft es uns, wenn sie sagen, die Armee trifft die Schuld bei einem Terroranschlag. Man muss doch von vornherein an die Sicherheit der Bürger denken. Und nicht erst, wenn etwas passiert.«



Anzeige

Lust auf mehr?

Gerne schicken wir Ihnen unverbindlich ein kostenfreies
Lese-Exemplar unserer aktuellen Ausgabe zu.

Fotostrecken

Unser Blog aus Israel

Piraten

Gefahr von Rechts – welchen Kurs steuert die Piratenpartei?

Radikale an Bord

Zum Dossier

Jüdischer Staat

Kulturkampf und Geschlechtertrennung in Israel – zum Dossier

Kulturkampf und Geschlechtertrennung

Zum Dossier

Gottesdienste

Gottesdienste in den Jüdischen Gemeinden

Glossar

Glossar

Gemeinden

Juedische Gemeinden

Service

Service

Wetter

Wetter - Frühling
Berlin
4°C
regenschauer
Frankfurt
0°C
wolkig
Tel Aviv
16°C
heiter
New York
16°C
wolkig
Zitat der Woche
»Da sind all die Juden, die in Hollywood keinen Erfolg hatten!«
Marlene Dietrichs Meinung über die israelische Filmindustrie, kolportiert von der »Frankfurter Allgemeinen«