Bühne

Projekt Familienbande

Heidelberger und Tel Aviver Theater inszenieren zwei Jahre lang gemeinsam

21.01.2010 – von Igal AvidanIgal Avidan


undercover Tel Aviv Ende April steht die zweite Aufführung in Heidelberg auf dem Programm, Undercover Tel Aviv von Stéphane Bittoun. Das Stück beschreibt Menschen am Rand der israelischen Gesellschaft: einen Straßenkünstler, ein philippinisches Hausmädchen und eine jüdische Mutter, die ihren Sohn nicht be schneiden lassen will. Im September kommen beide Projekte in Tel Aviv auf die Bühne, dazu Maya Scheyes The Art of Memory über eine deutsch-jüdische Familie, die durch ein Medikament gegen Alzheimer zu Wohlstand kommt, das in den Konzentrationslagern entwickelt wurde.
Das Familienbande-Projekt will mehr sein als die üblichen Austausche von Gastspielen. Die Produktionen werden auf Englisch, Deutsch und Hebräisch von Teams aus beiden Ländern erarbeitet. An jedem Projekt nehmen zwei Schauspieler aus Heidelberg und zwei aus Tel Aviv teil. Beim ersten Besuch der Heidelberger in Tel Aviv vergangenen September wurden israelische Künstler für die Gestaltung des Bühnenbilds ausgewählt. Nicht nur Regisseure und Darsteller, auch andere Mitarbeiter der beiden Theaterhäuser besuchen das jeweils andere, um Strukturen und Arbeitsmethoden kennenzulernen – und natürlich die Partnerstädte Die Israelis waren von der Schönheit des kleinen, ruhigen Heidelberg begeistert, nur die Winterkälte macht ihnen zu schaffen. Die Deutschen wiederum waren von der multikulturellen, lauten und pulsierenden Metropole Tel Aviv fasziniert, nicht zuletzt von deren Strand. »Tel Aviv ist eine gute Wahl«, sagt Jan Linders. »Wenn wir Novosibirsk als Partner gehabt hätten, wäre das wohl nicht so attraktiv gewesen.«

»They call me Jeckisch«, Theater der Stadt Heidelberg, Premiere am Donnerstag, den 21. Januar 2010, weitere Vorstellungen am 23. und 24. Januar 2010
www.theater.heidelberg.de



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