Jom Hasikaron

Israel erinnert an die Opfer von Krieg und Terror

Seit Staatsgründung kamen 23.646 Soldaten ums Leben – bei Anschlägen starben 3134 Menschen

Aktualisiert am 18.04.2018, 12:24

Auf facebook teilen Auf twitter teilen Auf google+ teilen per E-Mail schicken

Israel gedenkt heute der Gefallenen seiner Kriege und der Terroropfer. Seit Gründung des Staates vor 70 Jahren bis zu diesem Jom Hasikaron 2018, dem Tag des Erinnerns, sind 23.646 Soldaten bei kriegerischen Auseinandersetzungen mit den Nachbarländern ums Leben gekommen. Bei Terroranschlägen starben 3134 Menschen

Am Mittwochvormittag (11 Uhr Ortszeit) heulten am Jom Hasikaron landesweit die Sirenen und riefen zu einer Gedenkminute für die Gefallenen auf. Der Verkehr stand still – wie beim Gedenken an die Opfer der Schoa wenige Tage zuvor. Im Fernsehen und im Radio gibt es keine Unterhaltungsprogramme.

Fackeln Am Mittwochabend beginnen die Feiern zum 70. Unabhängigkeitstag Israels. Eine offizielle Gedenkzeremonie am Herzlberg in Jerusalem markiert mit Ansprachen und dem Entzünden von Fackeln das Ende des Jom Hasikaron und den Beginn des Unabhängigkeitstages, des Jom Haazmaut. Diesmal wird erstmals auch der Ministerpräsident Israels, Benjamin Netanjahu, bei der Veranstaltung sprechen. Hauptredner ist Knesset-Sprecher Juli Edelstein.

Nach dem hebräischen Datum wurde Israel am 5. Tag des jüdischen Monats Ijar gegründet. Nach dem gregorianischen Kalender fand die Staatsgründung am 14. Mai 1948 statt. In diesem Jahr wurden der Jom Hasikaron und die Feiern einen Tag vorverlegt, damit ihr Ende nicht auf den Beginn des Schabbat fällt. ag

Auf facebook teilen Auf twitter teilen Auf google+ teilen per E-Mail schicken
Jüdische Allgemeine ePaper
Die Wochenzeitung als ePaper
Cover der Jüdische Allgemeinen vom 19.04.2018

Ausgabe Nr. 16
vom 19.04.2018

Zum Angebot
Beilage: 70 Jahre Israel
Cover Sonderbeilage Jüdische Allgemeinen vom 19.04.2018

Gerne schicken
wir Ihnen unverbindlich die Sonderbeilage zu!

Bestellen

Fotostrecken

BDS

BDS-Bewegung – zum Dossier

Boycott Divestment Sanctions

Zum Dossier

Wieso Weshalb Warum

Religiöse Bräuche und Begriffe

mehr…

Sprachgeschichte(n)

Über die Herkunft gängiger Wörter wie Pleite, Knast und Polente

mehr…

Anzeige

Gottesdienste

Gottesdienste in den Jüdischen Gemeinden

Glossar

Glossar

Gemeinden

Juedische Gemeinden

Service

Service

Wetter

Wetter - Frühling
Berlin
19°C
heiter
Frankfurt
19°C
heiter
Tel Aviv
19°C
heiter
New York
6°C
regen
Zitat der Woche
»An Transsexuelle und Juden haben wir uns
noch nicht herangetraut.«
Die belgische TV-Produzentin Kato Maes begründet das Konzept der Show »Taboe«,
Witze über dicke und behinderte Menschen zu reißen.