Berlin

Stolpersteine beschmiert

Die Polizei ermittelt

04.02.2016

Auf facebook teilen Auf twitter teilen Auf google+ teilen per E-Mail schicken

Unbekannte haben in Berlin mehrere Dutzend Stolpersteine geschändet. Wie erst jetzt bekannt wurde, sind laut Polizeiangaben in der Nacht zu Mittwoch im Stadtteil Tempelhof-Schöneberg 36 dieser kleinen Mahnmale mit grauer Farbe beschmiert worden. Der polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen.

Verfolgte Mit den von dem Kölner Künstler Gunter Demnig entworfenen Stolpersteinen wird an Menschen erinnert, die zwischen 1933 und 1945 von den Nationalsozialisten verfolgt wurden. Unter ihnen sind Juden, Sinti und Roma, Menschen aus dem politischen oder religiös motivierten Widerstand oder Homosexuelle.

Die kleinen Betonquader mit einer Kantenlänge von zehn Zentimetern werden meist in den Gehweg vor dem letzten frei gewählten Wohnort der NS-Opfer eingelassen. Auf einer Messingplatte an der Oberseite sind der Name und das Schicksal des Menschen, an den erinnert wird, zu lesen.

Mittlerweile wurden in Deutschland und weiteren 19 Ländern rund 56.000 dieser dezentralen Mahnmale verlegt. epd/ja

Auf facebook teilen Auf twitter teilen Auf google+ teilen per E-Mail schicken

Fotostrecken

Unser Blog aus Israel

Jubiläum

70 Jahre Jüdische Allgemeine – zum Dossier

70 Jahre
Jüdische Allgemeine

Zum Dossier

BDS

BDS-Bewegung – zum Dossier

Boycott Divestment Sanctions

Zum Dossier

Wahlen USA

Amerika im Wahlfieber – zum Dossier

8. November 2016

Zum Dossier

Wieso Weshalb Warum

Religiöse Bräuche und Begriffe

mehr…

Sprachgeschichte(n)

Über die Herkunft gängiger Wörter wie Pleite, Knast und Polente

mehr…

Anzeige

Gottesdienste

Gottesdienste in den Jüdischen Gemeinden

Glossar

Glossar

Gemeinden

Juedische Gemeinden

Service

Service

Wetter

Wetter - Herbst
Berlin
9°C
wolkig
Frankfurt
9°C
heiter
Tel Aviv
25°C
heiter
New York
15°C
heiter
Zitat der Woche
»Die Fans sangen nicht ›Jude Jude BVB‹,
sondern ›Nutte Nutte BVB‹.«
Der Vorstand des Fußballklubs Legia Warszawa versucht, nach dem UEFA-Champions-League-Spiel
gegen Borussia Dortmund am 14. September das Verhalten seiner Anhänger zu rechtfertigen.