München

Haus jüdischer Familien beschmiert

IKG-Vorsitzende Charlotte Knobloch: »Widerlicher antisemitischer Vorfall«

Aktualisiert am 11.01.2016, 12:25

Auf facebook teilen Auf twitter teilen Auf google+ teilen per E-Mail schicken

Unbekannte Täter haben in der vergangenen Woche ein Wohnhaus in München-Untersendling, in dem jüdische Familien wohnen, mit mehreren Davidsternen beschmiert.

Bestürzung Nach Angaben der Polizei, die derzeit ermittelt, ereignete sich die Tat zwischen Dienstagmittag und Mittwochmorgen. Inzwischen hat der Hausmeister des Gebäudekomplexes die Wände von den Graffiti gereinigt.

Die Mitglieder der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern (IKG) reagierten mit Bestürzung auf den Vorfall. »Sollte sich herausstellen, dass der oder die Täter bewusst das Haus kennzeichnen wollten, weil es vermeintlich von jüdischen Menschen bewohnt oder besessen wird, so wäre das ein besonders widerlicher antisemitischer Vorfall in München«, erklärte IKG-Präsidentin Charlotte Knobloch in einer Stellungnahme. ja

Lesen Sie mehr über den Vorfall in der kommenden Ausgabe am Donnerstag.

Auf facebook teilen Auf twitter teilen Auf google+ teilen per E-Mail schicken
Jüdische Allgemeine ePaper
Die Wochenzeitung als ePaper
Cover der Jüdische Allgemeinen vom 19.04.2018

Ausgabe Nr. 16
vom 19.04.2018

Zum Angebot
Beilage: 70 Jahre Israel
Cover Sonderbeilage Jüdische Allgemeinen vom 19.04.2018

Gerne schicken
wir Ihnen unverbindlich die Sonderbeilage zu!

Bestellen

Fotostrecken

BDS

BDS-Bewegung – zum Dossier

Boycott Divestment Sanctions

Zum Dossier

Wieso Weshalb Warum

Religiöse Bräuche und Begriffe

mehr…

Sprachgeschichte(n)

Über die Herkunft gängiger Wörter wie Pleite, Knast und Polente

mehr…

Anzeige

Gottesdienste

Gottesdienste in den Jüdischen Gemeinden

Glossar

Glossar

Gemeinden

Juedische Gemeinden

Service

Service

Wetter

Wetter - Frühling
Berlin
19°C
heiter
Frankfurt
20°C
heiter
Tel Aviv
23°C
wolkig
New York
3°C
heiter
Zitat der Woche
»An Transsexuelle und Juden haben wir uns
noch nicht herangetraut.«
Die belgische TV-Produzentin Kato Maes begründet das Konzept der Show »Taboe«,
Witze über dicke und behinderte Menschen zu reißen.